Juden in Chemnitz
Ein Buch zur Geschichte der Gemeinde und ihrer Mitglieder
Mit einer Dokumentation des jüdischen Friedhofs
Chemnitz war in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine blühende Stadt voller Kunst und Kultur. Gewachsen im Wohlstand durch Industrie und Handel war sie neben Dresden und Leipzig eine der Metropolen in Sachsen. Das Buch zeichnet den Weg der Chemnitzer Juden nach: Von einer wohlhabenden und vielschichtigen Gemeinde, deren beinahe Auslöschung durch die Nationalsozialisten bis hin zum Neubeginn im vereinten Deutschland. Erzählt werden die Schicksale der einzelnen Menschen und Familien, belegt und bebildert mit Fotografien und Originaldokumenten sowie durch Berichte von Zeitzeugen. Ein zweiter Schwerpunkt des Buches ist die Dokumentation des Jüdischen Friedhofs in Chemnitz. 1.240 Grabstellen werden in Text und Bild vorgestellt. Es finden sich neben den Abbildungen auch die Inschriften der Grabsteine sowie deren Übersetzungen aus dem Hebräischen. Ein einzigartiges Dokument, sorgfältig von Historikern recherchiert und aufbereitet. Ein umfangreiches Namensregister listet zudem alle auf dem Jüdischen Friedhof bestatteten und in Gedenken erwähnten Personen. mehr...



Gefördert durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung im Freistaat Sachsen gemeinsam mit der Sparkasse Chemnitz sowie der Hermann Reemtsma Stiftung Hamburg.
Bibliografische Angaben
Herausgegeben von Jürgen Nitsche und Ruth Röcher im Auftrag
der Jüdischen Gemeinde Chemnitz in Zusammenarbeit mit
dem Salomon-Ludwig-Steinheim-Institut Duisburg
und dem Stadtarchiv Chemnitz

Verlag:
Michel Sandstein Verlag
Goetheallee 6
D - 01309 Dresden

500 Seiten, 350 Abbildungen,
Format: 24,0 x 31,5 cm,
Festeinband im Schutzumschlag
30,00 EUR
ISBN 3-930382-66-0